Feine Nadelstiche für die Gesundheit


Akupunktur -  in China seit 6000 Jahren praktiziert

Was ist Akupunktur?

Die Akupunktur ist ein altes Verfahren der chinesischen Heilkunde. Sie dient sowohl zur Schmerzbekämpfung als auch zur Erkennung und Heilung von Krankheiten. Der Name entwickelte sich aus dem lateinischen Ausdruck, "acus pungere" übersetzt: "Nadelstechen"

Eine uralte Methode

Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen über die Akupunktur als Bestandteil der chinesischen Medizin stammen aus dem 2. Jh. v. Chr., neuere Grabfunde zeigen jedoch, das derartige Therapieformen im Reich der Mitte bereits vor 6000 Jahren angewendet wurden. In Europa wurde die Akupunktur erstmals im 17. Jh. bekannt.

Seitdem stand sie vor allem wegen ihrer exotischen Erscheinung immer wieder im Brennpunkt des medizinischen Interesses. Sie ist bis heute aus der Sicht der Schulmedizin keine anerkannte Methode, da ein Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung noch nicht wissenschaftlich nachweisbar ist. Trotzdem ist die Akupunkturtherapie aufgrund der erzielten Erfolge inzwischen aus der medizinischen Praxis nicht mehr wegzudenken.

Ganz offiziell empfiehlt sogar die WHO (Weltgesundheitsorganisation) die Akupunktur zur Behandlung spezieller Erkrankungen.

Die Behandlung

Durch Stiche mit feinen Nadeln an genau festgelegten Punkten der Haut können Störungen im Körperinneren beseitigt oder gelindert werden.

Die Akupunktur in der Zahnmedizin

In der Zahnmedizin ist die Ohrakupunktur besonders verbreitet. Der französische Arzt Dr. Paul Nogier entdeckte vor etwa 40 Jahren die Ohrakupunktur.
Danach bildet die Oberfläche des Ohres eine Reflexzone, auf der alle Organe des Körpers abgebildet sind.

Die Untersuchung der Ohrreflexzonen erlaubt eine genaue Aussage darüber, welche Organe des Körpers bei unklaren Schmerzen betroffen sind. Außerdem kann man weitere Störungen im Körper ausfindig machen, die einen Heilungsprozess verzögern oder sogar ganz verhindern können.

Gegen Würgereiz und Schmerzen

Behandelt werden können durch Akupunktur sowohl akute Erkrankungen (wie entzündliche Kieferklemme - Behinderung der Mundöffnung - schmerzhafter Durchbruch des Weisheitszahnes, Schmerzen nach einer Operation, allergischer Schnupfen) als auch chronische Erkrankungen (wie chronischer Kopf? und Gesichtsschmerz, Migräne, chronische Kieferhöhlenentzündung und andere mehr).
Auch bei anderen chronischen Erkrankungen, wie beispielsweise Tinnitus (Ohrgeräuschen), oder auch Rückenbeschwerden kann die Akupunktur Linderung verschaffen.
Beim Zahnarzt leiden auch viele Menschen unter einem starken Würgereiz. Das kann für Patienten und Zahnarzt sehr schwierig sein und eine Behandlung zur Belastung machen. Auch hier kann eine kleine Nadel helfen.

Erfolgsaussichten und Grenzen

Viele Patienten empfinden nach der Akupunktur sofort Erleichterung, andere wiederum benötigen etwas mehr Zeit. Es gibt Patienten, die so etwas wie eine schwebende Leichtigkeit nach einer Behandlung bemerken; fast alle fühlen sich danach sehr entspannt.
Nicht behandelt werden können selbstverständlich zerstörte Strukturen wie z.B. kariöse Zähne. So wenig die Akupunktur Gallen? und Nierensteine auflösen kann, sowenig vermag sie Knochenbrüche zu heilen. Nach einer Operation kann sie jedoch die Schmerzen lindem oder vermeiden und den Heilungsverlauf fördern.

Sowohl die Ohr? als auch die Körperakupunktur ist eine wirkungsvolle Behandlungsform, die keine Risiken und Nebenwirkungen hat. Sie sollte jedoch ausschließlich in Verbindung mit einer klinischen Diagnostik, wie sie nur der (Zahn)-Arzt vornehmen kann, erfolgen. Vom ausgebildeten Arzt angewandt, hilft die Akupunktur Schmerzen und funktionelle Störungen des Körpers zu lindem oder zu beseitigen. Allerdings ist die Akupunktur kein Wundermittel!

Die Akupunktur ist eine sinnvolle Ergänzung zur ärztlich/ zahnärztlichen Therapie und kann oftmals helfen, wo es keine konventionellen schulmedizinischen Mittel gibt.

 

Copyright © 2000 · Grunewald-Dr.Rasche-Dr.Schneider · Stand: 29.06.2000   its