Die zahnärztliche Hypnose |
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Die Anwendung von Hypnosetechniken macht es möglich, das sich die Patienten während der Zahnbehandlung in einen tiefen Entspannungszustand begeben und sich danach frisch und erholt fühlen. Nicht wenige Patienten gehen nach ihren ersten Erfahrungen mit zahnärztlicher Hypnose richtig gerne zum Zahnarzt, geben sozusagen ihren Mund zur Reparatur ab und beschäftigen sich (während der Zahnarzt im Mund arbeitet) mit angenehmen inneren Bildern, wie z.B. mit Erinnerungen an den letzten Urlaub. Was ist Hypnose? Wir verstehen unter Hypnose das Hineinführen eines Menschen in einen nach innen orientierten Konzentrationszustand. Außenreize werden immer unwichtiger; das eigene innere Erleben tritt immer mehr in den Vordergrund. In der Hypnose ist ein Teil des Gehirns überaktiviert: das Zentrum der
bildhaften Phantasie und des dreidimensionalen Denkens hinter der rechten
Stirn Deshalb wird Hypnose teilweise als überwachter, teilweise als
Schlafzustand empfunden. Der schlafähnliche Zustand, die sogenannte
Trance, ist das Kennzeichen einer Hypnose. Sie erlaubt Wahrnehmungen, die
vom wachen Erleben abweichen. Übrigens: In einer verantwortungsvoll geführten Hypnose, wie es die medizinische Hypnose ist, geschieht nichts gegen den Willen des Patienten! Er kann äußern, wozu er innerlich bereit ist, und wird nur das tun oder mit sich tun lassen. Wer kann sich hypnotisieren lassen? Prinzipiell kann jeder hypnotisiert werden, der dies gerne möchte. Vertrauen in den hypnotherapeutisch arbeitenden Zahnarzt ist nötig, etwas Konzentrationsfähigkeit und bildhafte Phantasie, also die Fähigkeit, sich Situationen und Dinge vorzustellen. Gerade Menschen mit Angst können das sehr gut ? das ist ja ein Grund für ihre Angst. Wenn also Sie oder jemand aus Ihrem Bekanntenkreis zu den Menschen
gehören, die ohne Not nicht zum Zahnarztbesuch zu bewegen sind, könnte
der hypnotherapeutisch ausgebildete Zahnarzt ein guter Rettungsanker sein. |
Copyright © 2000 · Grunewald-Dr.Rasche-Dr.Schneider · Stand: 29.06.2000 its